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Jugendraum wieder geöffnet

Juc 2015 Jugendraum Neueröffnung

Lange Jahre war der Jugendraum im protestantischen Gemeindehaus geschlossen. Seit heute lädt der Jugendclub wieder ein, und zwar jeweils jeden Mittwoch und Freitag von 19 bis 22 Uhr. Einige Jugendliche trafen sich zum Erzählen, andere spielten Tischfußball. Etwas ältere Jugendliche genossen an der Theke nicht-alkoholische Getränke.
Damit der Raum richtig "rund" wird, fehlen noch ein paar Kleinigkeiten. Der Ortsbürgermeister spendete deshalb spontan einen Fernseher. Vielleicht gibt es demnächst auch noch WLAN für schnelle Kontakte ins Internet.

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87 Prozent für Gemeindehaus

Das Ergebnis der Bürgerbefragung zum Thema „Gemeindehaus für Rehborn“ liegt vor. 320 Fragebögen waren an die Haushalte verteilt worden, 95 kamen zurück, was rund 30 Prozent entspricht. Die vom Gemeinderat gebildete Arbeitsgruppe Gemeindehaus wertete auch die Fragebögen aus, die sich an die Vereine richteten.

1. Wie beurteilen Sie als Rehborner Bürger die grundsätzliche Bedeutung eines
Gemeindehauses für die Dorfgemeinschaft?

                       Anzahl                      Prozent
1 = sehr wichtig                               47                               49,5
2 = wichtig                                        36                               37,9   
3 = weniger wichtig                        3                                3,2
4 = unwichtig                                               6                                6,3


2. Soll der Gemeinderat das Projekt Gemeindehaus weiter vorantreiben?
                                                                       Anzahl                      Prozent
            1 = Ja                                                84                               88,4
           
2 = Nein                                            11                               11,6


3. Welchen Standort würden Sie empfehlen?
                                                                       Anzahl                      Prozent
         1= in der Ortsmitte                             80                               84,2
         2 = Andere Vorschläge:                    13                               13,7


4. Sollte in dem Haus ein Gastronomiebetrieb vorhanden sein?

                                                                       Anzahl                      Prozent
            1 = Ja                                                51                               53,7

            2 = Nein                                            32                               33,7

5. Würden Sie persönlich für private Feiern ein gut ausgestattetes Gemeindehaus nutzen?
                                                                       Anzahl                      Prozent                    

            1 = Ja                                                76                               80
            2 = Nein                                            13                               13,7

6. Gibt es spezielle Wünsche an die Ausstattung der Räumlichkeiten?
(Zusammenfassung).

Multifunktionale Räumlichkeiten (Saal, Sitzungsräume, Küche mit entsprechender Ausstattung, Lagerräume, Bühne mit Musikanlage, Bar); Bowlingbahn; WLAN; Dorfladen; Gastronomiebetrieb.  

7. Sind Sie bereit, sich bei den „gemeindlichen Eigenleistungen“ einzubringen?

                                                                       Anzahl                      Prozent        

            1 = Ja                                                60                               63,2

            2 = Nein                                            21                               22,1


8. Sonstige Anmerkungen (Zusammenfassung):

Angebote für Kinder und Jugendliche; Treffpunkt/Angebote für alte Menschen (Seniorencafé); schnelle Realisierung; Folgekosten minimieren und tragbare Finanzierung beachten; Parkplätze einrichten; Bestandsimmobilien nutzen.

Umfrage Vereine: Bei den Antworten der Rehborner Vereine und Gruppierungen ergab sich ein sehr ähnliches Bild. 13 von 15 Gruppen antworteten. 12 davon halten ein Gemeindehaus für wichtig bzw. sehr wichtig. 10 Vereine schreiben, die Planungen sollten vorangetrieben werden; ebenso viele sind für ein Haus im zentralen Ortsbereich. Gastronomie wünschen sich 8 Gruppen.

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Rat lehnt Solidarpakt Windenergie ab

Die Mitglieder des Gemeinderats der Ortsgemeinde Rehborn lehnten in ihrer jüngsten Sitzung den Solidarpakt Windenergie einstimmig ab. Vor der Abstimmung über die Beschlussvorlage der Verbandsgemeindeverwaltung Meisenheim gaben sie folgende gemeinsame Erklärung ab:

Solidarität ist keine Einbahnstraße
Den auf Solidarität zielenden Grundgedanken des vorliegenden Konzepts halten wir für grundsätzlich richtig. Jedoch kommt die Initiative für die wiederkehrende 10-prozentige Abgabe aus den Windkrafterlösen an die Verbandsgemeinde zu spät, da aus unserer Sicht die notwendigen Voraussetzungen für einen solchen Solidarpakt nicht mehr gegeben sind. So hat der Verbandsgemeinderat mit seinen Beschlüssen zur Windkraft in der Sitzung am 16. Juni 2015 das angestrebte Solidaritätsprinzip selbst nicht unwesentlich torpediert, nachdem sich bereits der Stadtrat Meisenheim zu einem noch früheren Zeitpunkt gegen eine Aufstellung von Windrändern entschieden hatte. Der VG-Rat hat in dieser Sitzung den Kompromissvorschlag der Verwaltung zur weiteren Windkraft-Nutzung abgelehnt. Stattdessen wurden neue Rahmenbedingungen beschlossen, die den Gemeinden die Möglichkeit zur Windkraft-Nutzung nehmen, obwohl diese mit ihren Ratsbeschlüssen für die Ausweisung ihrer Potenzialflächen stimmten. Die in dem Konzept geforderte Solidarität ist jedoch nach unserem Verständnis keine Einbahnstraße – und muss daher auch für Beschlüsse des VG-Rats und der Ortsgemeinderäte zur Aufstellung von Windrädern gelten.

Gesamtkonzept fehlt
Es wurde zu Beginn der Windkraft-Planung im Herbst 2008 versäumt, ein Gesamtkonzept für die Nutzung und Aufstellung der WEA-Anlagen in der Verbandsgemeinde Meisenheim zu entwickeln. Obwohl es hierzu Beschlüsse im damaligen VG-Rat gab, wurden diese allerdings nicht umgesetzt. Ein solches Gesamtkonzept - einschließlich der Verteilung der Erlöse aus der Windkraft - wäre sinnvoll und hilfreich gewesen. Ein schlüssiges Konzept für die gesamte Verbandsgemeinde hätte zudem die vielfach geführte Neiddiskussion im Keim erstickt.

„Rehborner Modell“
In der Folgezeit hat sich die Ortsgemeinde Rehborn auch in Verbindung mit Lettweiler und Callbach um den Ausbau des bereits bestehenden Windparks auf der Lettweilerer Höhe bemüht. Gleichzeitig hat der damalige Meisenheimer Rat beschlossen, auf die Windkraft in ihrer Gemarkung als saubere Energie und Einnahmequelle zu verzichten. In Rehborn ist es nach sehr schwierigen Verhandlungen gelungen, ein Gesamtkonzept für die Gemeinde zu erstellen. Von dem sogenannten „Rehborner Modell“ profitieren sowohl die privaten Fundamenteigentümer, alle Grundstücksbesitzer in der Planungsfläche sowie die Gemeinde – und damit alle Rehborner Bürger. Obwohl fast alle WEA-Anlagen auf privaten Grundstücken stehen, wurde in Rehborn ein örtlicher finanzieller Solidarpakt realisiert.
Es ist sicherlich auch so, dass die Rehborner Bürgerinnen und Bürger in erster Linie die Nachteile und Nebenwirkungen der Windräder hinnehmen müssen.

Mit den Einnahmen aus der Windkraft hat sich unsere Ortsgemeinde mittelfristig den notwendigen Handlungsspielraum geschaffen, um nach dem Schuldenabbau, die notwendigen Maßnahmen in die dörfliche Infrastruktur, die Erhaltung der Wirtschaftswege und sonstige Projekte anzugehen.

Wir fühlen uns als gewählte Ratsmitglieder diesen Herausforderungen in erster Linie verpflichtet, daher werden wir dem Beitritt zum „Solidarpakt Windkraft“ nicht zustimmen.
 

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Highspeed-Internet in Rehborn verfügbar

Ewig warten, bis sich eine Internetseite aufgebaut hat, die E-Mail mit Dateianhang verschickt ist – dies ist ab sofort endlich auch in Rehborn vorbei.

Ein Zugang zum Internet ist heutzutage für nahezu jeden Haushalt ein Muss. Doch in Rehborn wie in vielen anderen kleinen Gemeinden war bisher die Bandbreite der lokalen und überregionalen Internetanbieter stark eingeschränkt.

Noch problematischer wird es, wenn in einem Haushalt mehrere Geräte gleichzeitig Daten beziehen wollen. Ein zeitlich vertretbarer Datentransfer beispielsweise in einem Homeoffice ist fast schon unmöglich. Mindestens ein Hauskauf scheiterte vor einiger Zeit in Rehborn deshalb, weil das Internet für den beruflichen Zweck einfach nicht schnell genug war.

Jetzt allerdings ist der schnelle Internetzugang auf mehreren Wegen möglich!

Speedtest

Weg 1: Das „normale“, leitungsgebundene Internet wird durch eine LTE-Funkanbindung in einem speziellen Hybrid-Router kombiniert. Dieser Router wird zum einen wie bisher an die vorhandene Festnetzleitung angeschlossen und erhält zusätzlich einen mobilen Zugang an die LTE-Funkmasten oberhalb von Raumbach bzw. Odernheim und bündelt so die Bandbreiten aus vorhandenem Festnetz und LTE-Netz (mobiles Datennetz). Die Nutzung des mobilen LTE-Datennetzes ist bei dem Hybrid-Tarif als Flat enthalten und verursacht keine Zusatzkosten. Insbesondere in Gebieten mit einem geringen bzw. schlechten Bandbreitenausbau wird dadurch ein erheblicher Geschwindigkeitsschub erreicht. Für den kleinen Datentransfer wird die Telefonleitung wie bisher genutzt; sobald größere Datenmengen anfallen, wird der Turbo über das Funknetz automatisch aktiviert.

Einen ersten dieser LTE-Hybrid-Anschlüsse in Rehborn hat Markus Maurer am Wochenende erfolgreich geschaltet:

Im Download ist die Übertragungsgeschwindigkeit jetzt in diesem Fall ver-20-facht, im Upload ver-25-facht. Eine Transferleistung bis zu 100 MBit/s im Download und 50 MBit/s Upload wird möglich. Die erforderliche LTE-Netzabdeckung ist aufgrund der Topografie vermutlich nicht an jedem Standort in Rehborn realisierbar. Konkrete Messungen vor Ort sind hilfreich.

Weg 2: Für den privaten Bereich gibt es seit kurzer Zeit auch bidirektionales Internet via Satellit. Bisher war nur ein Download aus dem All möglich, während der Upload über die Telefonleitung erfolgte. Nun ist das auch für Privathaushalte in beide Richtungen möglich. Dazu wird ein spezieller Empfänger an eine Satellitenschüssel installiert, wobei neben dem Datentransfer auch Telefon, Fernsehen und Radio möglich sind. Auch eine solche Anlage wird in den nächsten Tagen in Rehborn in Betrieb genommen. Möglich werden so bis zu 20 MBit/s im Download und 2 MBit/s Upload.

Die laufenden Kosten für diese schnellen Anbindungen ins WWW unterscheiden sich kaum von Anschlüssen leitungsgebundener DSL-Anbindungen der bekannten Telefon- und Internet-Dienstleister.

Wer Interesse an einem solchen Highspeed-Internet hat – Markus Maurer berät und unterstützt bei der Inbetriebnahme: Tel.: 5509 (ab 19 Uhr) oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Bürgerbefragung „Gemeindehaus“

Rehborn ist eine lebendige Gemeinde – mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und aktiven Vereinen. Das soll so bleiben. Deshalb gilt es, die Dorfentwicklung in diesem Sinne aktiv zu gestalten und über die notwendigen Rahmenbedingungen nachzudenken.

Grundsätzlich sind sich die Gemeinderatsmitglieder einig, dass ein solches Haus in der Ortsmitte als lebendiger Treffpunkt mit interessanten Angeboten und Aktivitäten für Jung und Alt wünschenswert ist. Jedoch sind bedarfsgerechte Räumlichkeiten und die Finanzierbarkeit des Vorhabens (einschließlich der Folgekosten) entscheidende Kriterien für die Realisierung.

Eine Arbeitsgruppe erhielt den Auftrag, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Als ersten Schritt befragen wir alle Bürgerinnen und Bürger. Jeder Haushalt erhält in dieser Woche einen Fragebogen mit der Bitte, ihn in der Familie zu besprechen und auszufüllen.

Wir wollen Sie damit schon bei den Vorüberlegungen einbinden und ein Meinungsbild erhalten, das in unsere weitere Arbeit einfließen wird.

Bitte werfen Sie Ihren ausgefüllten Fragenbogen bis zum 10. Oktober in die Briefkästen des Ortsbürgermeisters oder der Beigeordneten ein.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und Ihre rege Beteiligung.