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DSL-Info am 5. Februar

Der Richtfunkmast nebst Antenne sowie der Stromanschluss sind montiert, die Anlage ist funktionsfähig, wie Betreiber Christian Studt am Mittwoch mitteilt.

Die Information der Bürger ist am Dienstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Linde.

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805 Rehborner

Zum 31. Dezember 2012 zählt die offizielle Statistik der Verbandsgemeinde 742 (+ 3 zum 31. Dezember 2011) Rehborner mit Hauptwohnsitz sowie weitere 63 Personen (+ 1) mit Zweitwohnsitz. Damit hat Rehborn 805 Einwohner.

Mit Hauptwohnsitz sind 118 (- 4) Rehborner maximal 20 Jahre alt. 239 (+ 8) Personen sind 60 Jahre und älter. 25 Kinder werden bis zum Jahr 2018 eingeschult. Es gibt 283 (- 2) Adressen mit Hauptwohnung.

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Rückblick 2012 – Ausblick 2013

Liebe Rehbornerinnen,

liebe Rehborner!

 

Die Zeit des Jahreswechsels ist auch die Zeit der Rückschau und des Ausblicks.

Der erste Adventliche Nachmittag vor wenigen Tagen war ein Erfolg, der durch das Engagement insbesondere des MGV, aber auch von Pro Robura, des TV, Mitgliedern des Gemeinderates (und deren Gattinnen) sowie der Feuerwehr möglich wurde. Vielfach wurde um die Wiederholung in 2013 gebeten. Ihre Anregungen greifen wir gerne auf.

Auch unsere Zeltkerb auf dem Turnplatz hat sich in der noch neuen Form wieder bewährt. Unser Jugendclub, der FSV und die Gemeinde planen bereits fürs neue Jahr.

Nicht vergessen werden darf bei einem Resümee die sanierte Buswartehalle als einzige größere Investition des Jahres in der Gemeinde. Dank des Gemeindearbeiters erstrahlt sie jetzt doch wie neu.

Wenn man dankt, dann darf ich auch in diesem Jahr unsere Rüstigen Rentner Rehborn nicht vergessen, die sich immer wieder an vielen Stellen in der Gemeinde nützlich machen. Danken darf ich auch dem Mitbürger, der für unseren Gemeindetraktor einen sehr nützlichen Heckcontainer gebaut und gestiftet hat. Mein Dankeschön gilt auch den Vereinen, die sich mit Erfolg um die Jugendarbeit in unserer Gemeinde kümmern.

Ein Dank reicht voraus ins kommende Jahr: Klaus-Jürgen Schmidt hat am Glan die Wiese auf der „Insel“ bzw. Wörth gepachtet, die er künftig allen Hundebesitzern bzw. deren Vierbeinern als Auslauf anbieten wird. Wir hoffen, dass sich Hundekot auf den Rehborner Straßen und Feldwegen, aber auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen wesentlich reduziert und das Angebot von den Hundebesitzern angenommen wird.

Fürs Jahr 2013 steht buchstäblich etwas Großes bevor: Noch in der ersten Jahreshälfte könnte mit dem Bau von 13 Windkraftanlagen begonnen werden. Wenn sich die Flügel drehen, wird JUWI Ihnen verbilligten Lichtstrom aus Rehborner Produktion anbieten.

Ebenfalls mit Strom und Licht hat unsere Straßenbeleuchtung zu tun. Die gelben Stromsparbirnen haben sich nicht bewährt und werden von den Pfalzwerken wieder auf das frühere weiße Licht umgerüstet. Andererseits muss ab dem Jahr 2015 sowieso auf LED-Licht umgestellt werden. Mit vielen neuen Masten im Ort würde dies nach einem Voranschlag 50.000 € kosten.

Da es noch bis März 2013 Zuschüsse und neuerdings auch die bei uns ortstypischen Überspannlampen als LED gibt, wurden die Pfalzwerke von mir gebeten, ein Konzept auszuarbeiten. Das Ziel: Die Kosten für Sie und die Gemeinde möglichst gering zu halten. Ohne neue Masten und Kabelgräben sollte sich viel Geld sparen lassen. Der Gemeinderat wird sich mit dem Konzept kurzfristig befassen müssen; auch Sie werden informiert werden.

Die Pfalzwerke haben zugesagt, verschiedene Überspannlampen in der Obergasse aufzuhängen, damit wir die Auswahl haben.

In den ersten Wochen des Jahres soll Rehborn endlich schnelles DSL-Internet erhalten. Der Verteiler aufs Telefonkabel ist bereits angeschlossen. Es fehlt nur noch der Richtfunkmast am Ortseingang von Meisenheim her.

Der Felsabbruch im Naturlehrpfad bereitet den Verantwortlichen Sorgen. Derzeit werden die Möglichkeiten und Kosten einer dauerhaften Reparatur untersucht. Fakt ist: Wir wollen den beliebten Wanderweg zu den Orchideen als Rundweg erhalten und nicht dauerhaft sperren.

Auch in 2013 freue ich mich über Ihren Besuch meiner dienstäglichen Bürgersprechstunden zwischen 18 und 19 Uhr. Besuchen Sie mich, sprechen Sie mich an. Jede Initiative, jede Idee, jedes Engagement kann nur gut für die Gemeinde sein.

Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2013 alles Gute, vor allem Gesundheit und unserer Gemeinde weiterhin viel Gemeinsamkeit!

Herzlichst Ihr

Thomas Link, Ortsbürgermeister

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Feuerwehr erweitert nicht

Keine langen Beratungen und Diskussionen, dafür einen einstimmigen Beschluss, gab es im Gemeinderat zu dem von Revierförster Stefan Gesse erläuterten Forsthaushalt 2013, obwohl dieser mit einem voraussichtlichen Defizit von 4246 Euro abschließen wird. Dieser zu erwartende Fehlbetrag liegt noch unter den vom Rat vor Jahren als Obergrenze festgesetzten jährlich 10.000 Mark Zuschuss für den Gemeindewald. 2013 ist ein Brennholzeinschlag (im Haag und am Wallenberg) von 165 Festmeter vorgesehen, für den sich 25 Selbstwerber gemeldet haben.

Auch der Teilnahme am BAT-Konzept (Biotopbaum-, Altholz-, Totholz-Konzept), das auf Grund strengerer EU-Vorschriften im Naturschutz- und Umweltstrafrecht notwendig ist, wurde bei einer Stimmenthaltung zugestimmt. Die geforderte Ausweisung von entsprechenden Waldflächen oder einzelnen Bäumen könnte die Ortsgemeinde Rehborn im Wallenberg erfüllen, so Förster Gesse. Beauftragt für die Erarbeitung und Konzepterstellung wurde das zuständige Forstamt in Bad Sobernheim.

VG ermittelt Kosten

Vor einigen Wochen musste der obere Weg des Naturlehrpfades wegen einer zusammengebrochenen Trockenmauer gesperrt werden. Fachbehörden haben die Abbruchstelle des in der Unterhaltungspflicht der Ortsgemeinde stehenden Weges begutachtet und dabei mehrere Lösungsmöglichkeiten von der Wiedererrichtung der Trockenmauer bis zu Sicherungsmaßnahmen mit Fangzaun oder Stahlnetz vorgeschlagen. Um eine endgültige Entscheidung treffen zu können, wird die Verbandsgemeindeverwaltung beauftragt, für die einzelnen Alternativen Kosten und deren Finanzierung zu ermitteln. Denn es sei damit zu rechnen, dass die Behebung des Schadens nicht gerade billig werden dürfte.

Die Beschlüsse zum Bebauungsplan für die Windenergieanlagen (Abwägung der Stellungnahmen, Annahme des Planentwurfs und Offenlegungsbeschluss) wurden, wie vom Beigeordneten Karl-Otto Dornbusch beantragt, von der Tagesordnung abgesetzt, weil kein Vertreter der Firma JUWI als Investor anwesend war. Diese Beschlüsse sollen jetzt im Januar 2013, dann aber bei Anwesenheit von Vertretern der Firma JUWI gefasst werden. Unabhängig davon informierte mit Dieter Gründonner ein Mitarbeiter des Planungsbüros Gutschker&Dongus die Ratsmitglieder über die vorliegenden Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zu diesem Bebauungsplan.

Dem Antrag eines Anliegers „Am Hüttenbach“ auf Beseitigung von sieben Pappel-Hybriden auf dem gemeindlichen Geländestreifen, die sein Haus- und Gartengrundstück nachteilig beeinträchtigen, stimmte der Gemeinderat zu. Allerdings muss der Antragsteller alle anfallenden Kosten für die Baumfällung durch einen Unternehmer wie auch die notwendigen Ersatzpflanzungen nach Vorgaben der Unteren Landespflegebehörde übernehmen.

Ortsbürgermeister Thomas Link informierte sein Gremium, dass die durch einen Ölunfall auf mehreren Gemeindestraßen entstandenen Beseitigungskosten nicht vollständig von der Versicherung des Verursachers übernommen werden. Die Gemeinde wird deshalb versuchen, ihr Recht und die Kostenerstattung auf dem Klageweg zu erreichen.

Die im Außenbereich aufgestellten Ruhebänke, die über Winter im Bauhof der Gemeinde lagern, sind vielfach reparaturbedürftig und werden vom Gemeindebediensteten soweit möglich wieder auf Vordermann gebracht. Teilweise sei aber auch der Kauf von neuen Bänken notwendig. Dabei hoffe man auf finanzielle Unterstützung durch den Förderverein Pro Robura, so OB Link.

Obwohl die Gemeinde schon vor zwei Jahren eine Vertragsfirma der Verbandsgemeinde mit der Beseitigung von schadhaften Fahrbahnstellen in etlichen Gemeindestraßen beauftragt hatte, sind die notwendigen Reparaturarbeiten nur teilweise zur Ausführung gekommen. Die noch vorhandenen Fahrbahnschäden werden immer größer und erhöhen damit die Unfallgefahr und die Haftung durch die Gemeinde. Der beauftragten Firma soll nun eine letzte Ausführungsfrist gesetzt werden, andernfalls eine Drittfirma mit der Schadensbeseitigung betraut wird.

Frist für LöcherGem_2012_Laubsauger

Der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins Rehborn, Ratsmitglied Patrick Becker, berichtete über den Sachstand zum Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Gespräche mit der Verbandsgemeinde haben demnach zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes sei nicht bereit, die baulichen Veränderungen (Erweiterung der Umkleideräume durch Verlagerung in einen Teil des gemeindlichen Gebäudetraktes) zu finanzieren. Da die Wehr selbst das Projekt in Eigenleistung nicht verwirklichen könne und auch der Feuerwehrförderverein die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung habe, sei der Wunsch der Feuerwehr-Aktiven leider „gestorben“.

In Rehborn wie auch in vielen anderen Gemeinden ist das Problem „Hundekot“ nicht gelöst. Ratsmitglied und Landwirt Klaus Jürgen Schmidt hat eine Wiese angepachtet und stellt diese den Hundebesitzern zur Verfügung, damit deren vierbeinigen Freunde dort ihre Notdurft verrichten können. Er hofft, dass bewirtschaftete Grünflächen nicht mehr durch Hundekot beeinträchtigt werden. Ortsbürgermeister Link bedankte sich für dieses Engagement ausdrücklich.

Die Dacharbeiten am Weinwiesenhäuschen, die schon seit einiger Zeit in Eigenleistung ausgeführt werden sollten, wurden jetzt auf das Frühjahr 2013 verschoben.

Laubsauger gekauft

Im nicht öffentlichen Teil beschlossen die Ratsmitglieder den Kauf eines Laubsaugers, mit dem zugleich auch die Straßen an gemeindlichen Grundstücken und Plätze gekehrt werden können. Das Gerät wurde zuvor durch den Gemeindearbeiter getestet (Bild).

Text: Klaus Merscher / Foto: Thomas Link

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Karl-Otto Dornbusch geehrt

Gem_2012_Karl-Otto_Dornbusch_geehrtSeit 23 Jahren ist Karl-Otto Dornbusch Mitglied des Gemeinderates, seit 8 Jahren Beigeordneter der Gemeinde Rehborn. Alfons Schneider, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Meisenheim, würdigte diesen Einsatz an der Allgemeinheit mit der Verdienstplakette der Verbandsgemeinde Meisenheim in Bronze. Namens der Bürger unserer Gemeinde gratuliert ich sehr gerne und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

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