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Konzept gegen Hochwasser

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre waren Auslöser, Überlegungen anzustellen, wie in den Kommunen besser vorsorgt werden kann, um Katastrophen künftig zu verhindern und die Schäden zu verringern. Der Grundgedanke örtlicher Hochwasserschutzkonzepte ist, dass die Hochwasserversorge vor Ort in Gang gesetzt bzw. verbessert wird, denn die Schäden treten lokal auf. Jede Gemeinde und Stadt soll ein individuelles und auf die örtlichen Fragestellungen zugeschnittenes Konzept erarbeiten, nach den künftig die Hochwasservorsorge verbessert werden soll.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung kommen alle Themenbereiche der örtlichen Hochwasservorsorge auf den Prüfstand. Das reicht von der Gefahrenabwehr über die Gewässerunterhaltung bis hin zum Objektschutz. Kennzeichnend für den Prozess ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an aktiv in Bürgerversammlungen und Workshops eingebunden werden. Ihre Anregungen und Ideen werden aufgenommen und soweit wie möglich berücksichtigt. Sie werden aber auch selbst in die Pflicht genommen, da sie selbst die Aufgabe haben, durch eigene Maßnahmen die Schäden möglichst gering zu halten.

So entsteht ein Konzept zur Hochwasservorsorge, das Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fristen festgelegt und für alle Akteure verbindlich ist.

Nachdem in der Ortsgemeinde Rehborn die Ortsbegehung zur Erfassung der Problempunkte und Erfahrungen mit den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden (Bürgermeister, Gemeinderat und Interessierte) abschlossen wurden, sollen nun die Einwohner informiert und die vorläufigen Ergebnisse vorgestellt werden.

Für die Einwohnerversammlung wurde folgender Termin vereinbart:

Mittwoch 14. November 2018, um 19:00 Uhr im Gemeindehaus an der Linde.

In dieser Versammlung können bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Bürger weiterhin eingebracht und Maßnahmenvorschläge für die Ausarbeitung der örtlichen Hochwasserschutzkonzepte vorgetragen werden.

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