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Grußwort zur Rehborner Kerb 2018

Liebe Rehbornerinnen, liebe Rehborner!

Liebe Gäste aus nah und fern!

Die Rehborner Kerb 2018 steht bevor. Der Festausschuss der Gemeinde, in dem sich die Feuerwehr und die Vereine FSV, MGV, RV, TC und TV engagieren, hat sich viel Mühe gemacht, um für Sie über vier Tage ein tolles Programm auf die Beine zu stellen.

Es ist gleich, ob sie einen Wein am Weinstand an der Linde oder ein Bier im Zelt trinken: Alles geht wieder in einen Topf und wird am Ende unter den Vereinen aufgeteilt

Ohne diese Vereine und deren Mitglieder wäre unsere Kirmes mit ihren vielen Programmpunkten nicht zustande gekommen. Vorab daher schon einmal vielen Dank an die Vereine und deren helfende Hände!

Höhepunkte gibt es viele: Ob nun die Marius-Coverband, der Countryabend, das Puppentheater für die Kleinen uvm. Besonders dürfte der Kerweumzug am Sonntag sein, der ab 13:30 Uhr unter dem Motto „Musicals“ durch die Rehborner Straßen rollen wird.

Fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Im großen Festzelt auf dem Turnplatz, im kleinen Zelt vor oder im Gemeindehaus an der Linde auch mit Unterstützung eines Caterers.

Bitte unterstützen Sie die Rehborner Kerb, indem Sie von den Angeboten Gebrauch machen und die Veranstaltungen an allen Tagen besuchen. Die Mitwirkenden haben viel Zeit, Fleiß und Ehrgeiz in diese Kerb gesteckt – danken Sie es ihnen.

Thomas Link, Ortsbürgermeister

Gem 2018-08-25 Kerb Programm Kerb

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Starkregen – Fotos gesucht

Gem 2018 Hochwasserkonzept 01

Erstaunlich viele Bürger, darunter auch Ratsmitglieder und der Ortsbürgermeister, trafen sich heute mit Volker Schaak vom Ingenieurbüro Monzel-Bernhardt und VG-Bauamtsleiter Ralf Klemm im Gemeindehaus. Das Thema: Wie kann Starkregen über und um Rehborn so geleitet werden, dass er niemanden im Ort schädigt. Zuletzt hatte es hier einen solchen Regen vor etwa zwei Jahren gegeben; Meisenheim war erst vor wenigen Wochen stark betroffen.

Dem Ingenieurbüro geht es in einem ersten Schritt darum, die Entstehungspunkte und die Wege der Wasserströme zu erkennen. Basierend auf früheren Untersuchungen hatte Volker Schaak Pläne dabei, die sich aber schnell als nicht vollständig erwiesen. Zusätzliche neuralgische Punkte wurden ausgemacht, in der Karte verzeichnet. Das Gespräch im Gemeindehaus dauerte etwa eine Stunde. Aus den Informationen soll ein Konzept entstehen, das den Bürgern vorgestellt, überarbeitet und dann nochmal öffentlich beraten wird. Am Ende soll eine Dringlichkeitsliste von Maßnahmen stehen.

Das Konzept „örtlicher Hochwasserschutz“ wird umso genauer, umso mehr Informationen das Büro erhält. Von daher sind alle Fotos interessant, die Starkregen und deren Auswirkung in der Ortslage und in der Gemarkung zeigen. Wer solche Bilder besitzt, ist gebeten, sich beim Ortsbürgermeister zu melden.

Im Anschluss wurden der Turnplatz mit dem fast in Vergessenheit geraten Flutgraben besucht, mit „Auf dem Roth“ der problematischste Punkt besichtigt und schließlich der Graben an der nördlichen Friedhofseite inspiziert. Auch die Brücken über den Weinwiesen- bzw. Hüttenbach wurden angesprochen.

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Hochwasserschutzkonzept für Rehborn

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre waren Auslöser, Überlegungen anzustellen, wie in den Kommunen besser vorgesorgt werden kann, um Katastrophen künftig zu verhindern und die Schäden zu verringern. Der Grundgedanke örtlicher Hochwasserschutzkonzepte ist, dass die Hochwasserversorge vor Ort in Gang gesetzt bzw. verbessert wird, denn die Schäden treten lokal auf. Jede Gemeinde und Stadt soll ein individuelles und auf die örtlichen Fragestellungen zugeschnittenes Konzept erarbeiten, nach den künftig die Hochwasservorsorge verbessert werden soll.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung kommen alle Themenbereiche der örtlichen Hochwasservorsorge auf den Prüfstand. Das reicht von der Gefahrenabwehr über die Gewässerunterhaltung bis hin zum Objektschutz. Kennzeichnend für den Prozess ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an aktiv in Bürgerversammlungen und Workshops eingebunden werden. Ihre Anregungen und Ideen werden aufgenommen und soweit wie möglich berücksichtigt. Sie werden aber auch selbst in die Pflicht genommen, da sie selbst die Aufgabe haben, durch eigene Maßnahmen die Schäden möglichst gering zu halten.

So entsteht ein Konzept zur Hochwasservorsorge, das Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fristen festgelegt, das öffentliche und für alle Akteure verbindlich ist.

Die Verbandsgemeinde Meisenheim hat die Aufstellung des Hochwasserschutzkonzeptes federführend, aber gemeinsam mit den Ortsgemeinden übernommen.

Um die vorrangigen Problempunkte und Erfahrungen in der Ortsgemeinde zu erfassen, werden vorbereitend Ortsbegehungen der einzelnen Ortslagen mit den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden (Bürgermeister, ggf. Gemeinderat und zentrale Akteure) der Verbandsgemeinde Meisenheim und dem beauftragen Fachbüro erfolgen.

Folgender Termin ist vereinbart:

Dienstag, 28. August, um 10 Uhr, Treffpunkt ist das Gemeindehaus an der Linde.

Die anschließenden Bürgerversammlungen zur Beteiligung der gesamten Dorfgemeinschaft sollen zeitnah nach Auswertung der Ergebnisse erfolgen. In diesen Versammlungen sollen die bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Bürgerschaft erfragt und Maßnahmenvorschläge für die Ausarbeitung der örtlichen Hochwasserschutzkonzepte gesammelt werden.

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NOx in Rehborn kein Problem

Gem 2018 NOx anbringenDieselfahrverbot in Hamburg, vielleicht demnächst in Stuttgart, München, Mainz, Koblenz. Aber was ist mit kleinen Landgemeinden, die von starkem Durchgangsverkehr betroffen sind? Durch Zufall bekam Ortsbürgermeister Thomas Link von der Deutschen Umwelthilfe zwei Messröhrchen, um die Stickstoffdioxidbelastung in Rehborn erkunden zu lassen.

Einen Monat lang hingen die Röhrchen in gut zwei Meter Höhe am Fahnenmast der Gemeinde in der Ortsmitte. Danach wurden sie zur Auswertung in ein Labor verschickt. Das für die Bürger erfreuliche Ergebnis: 10,9 µg NO2/m³. Auch wenn der offizielle Grenzwert für Stickstoffdioxid in der Atemluft bei 40 µg/m³ liegt, gibt es allerdings auch eindeutige Hinweise darauf, dass bereits Konzentrationen ab 20 µg/m³ gesundheitsschädlich sind. Aber selbst da ist Rehborn drunter.

Im Gegensatz zu unserem Ort wurden in vielen kleinen und mittelgroßen Gemeinden gesundheitlich bedenkliche Werte und Grenzwertüberschreitungen aufgedeckt, die vergleichbar und im Einzelfall gar höher ausfallen als in den bekannten Hot Spots der schmutzigsten Metropolen Deutschlands.

Was für die Anlieger der Rehborner Hauptstraße bleibt, ist allerdings die Lärmbelastung durch Lastwagen, Omnibusse und den normalen Autoverkehr.

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Salamander gesichtet

Gem 2018 Feuersalamander

Sie sind ausgesprochen selten, von einem Hautpilz und vom Aussterben bedroht: der Feuersalamander. Rund um Rehborn gibt es mehrere Stellen, an denen zuletzt vor 2 Jahren diese Amphibien gesichtet wurden. Seitdem Fehlanzeige.

 
Doch heute, nach Wochen der Hitze und dem kurzen Gewitterguss, war auf einmal das Exemplar auf dem Foto unterwegs - und zwar auf einem Waldweg. Eine Rehbornerin wäre beim abendlichen Spaziergang fast darauf getreten.


Nähere Infos zum Feuersalamander:
 https://de.wikipedia.org/wiki/Feuersalamander